top of page
Suche
  • tanjawirth

Wohin die SCLV-Reise geht

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Ganz im Sinne von Heraklit hat sich der Vorstand letzten Freitag zur Strategiesitzung getroffen und diskutiert, evaluiert und konkludiert, bis die Köpfe rauchten.


Für unseren Präsidenten war schon vor Antritt seines neuen Amtes klar, dass er Veränderung in den Club bringen möchte. So konnten die Teilnehmer der letzten Mitgliederversammlung von ihm bereits vernehmen: „Ich möchte etwas bewegen als Präsident und den Club vorwärts bringen“. Gesagt, getan und schon tagte - oder besser nächtigte - der Vorstand im Sitzungszimmer des Zürcher Ferienhauses.


Wo sehen wir den Club in 5 oder 10 Jahren? Was die Bedürfnisse unsere Kinder und Mitglieder? Was sind die Chancen, welche Gefahren lauern? Mit welchen Stärken können wir diese umgehen oder überwinden und an welchen Schwächen müssen wir noch arbeiten? Es wurden Problematiken durch Umwelteinflüsse besprochen wie beispielsweise der Klimawandel, der sowohl weniger Schnee, also auch erhöhtes Bewusstsein in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit sich bringen wird, was wiederum den Skisport für Sponsoren vielleicht weniger attraktiv machen wird. Auch Ressourcenprobleme wie akuter Trainermangel oder genauer gesagt Verfügbarkeitsmangel in Peak Times wie Weihnachten und Ferien, dem sich der Club immer mehr ausgesetzt sieht, waren ein wichtiges Thema. "Wir haben uns als Club über die Jahre enorm gut posititionieren können und bieten in der näheren Umgebung den höchsten Standard an Ausbildung an,“ so Curdin. „Es gibt nicht viele Clubs, die über einen fest angestellten Trainer verfügen, was sich natürlich auf die Qualität der Trainings auswirkt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir das Trainer-Know-how, sowie die Aufgaben auf mehrere Leute verteilen, was uns vor personelle Herausforderungen stellt und für das wir unbedingt eine Lösung finden müssen.“


Ein wichtiges Thema war auch die Nachwuchsförderung und die Begleitung von 14-16 Jährigen , welche von einer Rennkarriere absehen, sich jedoch für eine Trainerkarriere interessieren. Organisations- und Eventtechnische Herausforderungen, welche den Vorstand an Kapazitätsgrenzen bringt und für die eine Lösung gesucht werden muss, waren ebenso von Wichtigkeit, wie auch die Beschaffung von Eventinventar wie Zelte, Tische und Startnummern, die bislang immer mühsam bei anderen Clubs zusammengesucht werden mussten.


Nebst all diesen Themen hat der Vorstand auch entschieden, sich mehr auf Winterevents zu fokussieren und von einer Teilnahme an der diesjährigen Heidsee-Olympiade abzusehen. „Skifahren ist ein Wintersport und wir haben mehr davon, wenn wir unseren Effort voll und ganz in die Organisation von zwei bis drei Rennen pro Winter konzentrieren,“ ist Stoni wichtig. Für Motor Classic werden weiterhin Helfertage im Angebot stehen.


Alexander hat zudem informiert, dass „Alexander Sport“ dem Club auch unter der Führung von PESKO nach wie vor als Sponsor erhalten bleiben wird. PESKO/Alexander Sport möchte sein Angebort für die Athletinnen und Athleten noch weiter ausbauen und wird am Clubrennen mit einem Testcenter bereit stehen. Ebenso ist auf der Memberseite ein Flyer aufgeschaltet mit einem neu ausgearbeiteten Angebot an Rennmaterial und -Utensilien, welche mit Rabatt über Alexander/PESKO bezogen werden können.

Über die Umsetzungen und Fortschritte aus der Strategiesitzung wird der Vorstand an der Mitgliederversammlung vom Oktober weiter orientieren.

478 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page