Podestplatz in Wengen für Stefan Rogentin

10. Januar 2017

Der SCLV gratuliert Stefan zu den Erfolgen am letzten Wochenende.

Zufrieden mit dem Wochenende durfte auch Stefan Rogentin sein. Der 22-Jähige vom Skiclub Lenzerheide-Valbella liess  dem 7. Rang vom Freitag am Samstag ein Podestplatz folgen. Hinter den erfahrenen Weltcup-Fahrern Mattia Casse (104 Starts im Weltcup) und Thomas Biesemeiyer (53 Starts im Weltcup) holte sich Rogentin (2 Starts im Weltcup) seine zweite Top-3-Rangierung im Europacup. “Das waren zwei sehr gute Tage hier in Wengen. Am Freitag haben zwei Zehntelsekunden auf das Podest gefehlt, da habe ich den einen oder andern kleinen Fehler zu viel gemacht.” Fehler, von denen Rogentin am Samstag weniger gemacht hat. “Es war auch heute nicht die perfekte Fahrt, denn wirklich alles passt ja selten”, so der Bündner, der aufgrund seiner Formkurve überzeugt davon war, es am Lauberhorn in die Top-10 zu schaffen. “Dass es nun sogar besser gelaufen ist, freut mich natürlich sehr.”

Es sei etwas Besonderes, auf der Lauberhorn-Strecke fahren zu können, meinte Rogentin, der dieses Vergnügen bereits 2011 und 2015 hatte. “So kann man sich Schritt für Schritt dem grossen Kindheitstraum, der Lauberhorn-Abfahrt im Weltcup, nähern.” Auch wenn der Sprung über den Hundschopf am Freitag nur rund 15 Meter weit gegangen und am Samtag wegen des geringeren Tempos gar kein Luftstand zustande gekommen sei, würden diese Schlüsselstellen von ihrer Faszination nichts einbüssen, sagt Rogentin. Und das nächste vergleichbare Erlebnis folgt ja bald. Der Bündner wird auch die Abfahrt in Kitzbühel – auf Teilen der Streif – bestreiten. “Dort bin ich noch nie gefahren. Ich freue mich riesig auf diese Premiere”, gibt Rogentin Einblick in seine Gefühlswelt. Und mit einem dritten Platz am Lauberhorn reist es sich doch ganz gut ins Tirol.

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